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07.05.2024, 16:07 Uhr
Neuberufener Landesbeauftragter zu Gast beim 76. Landesverbandstag des BdV – Bund der Vertriebenen in Hessen
Andreas Hofmeister: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit in den kommenden Jahren.“
Wiesbaden, 07. Mai 2024 - Am 4. Mai 2024 führte der BdV Hessen turnusgemäß seinen 76. Landesverbandstag durch. Der Landesbeauftragte für Heimatvertriebene und Spätaussiedler, Andreas Hofmeister MdL, nahm als Ehrengast für die Hessische Landesregierung gerne daran teil. 
Als Mitgliederversammlung ist der Landesverbandstag das oberste Organ des Landesverbandes und so trafen sich Delegierte aus den hessischen BdV-Kreisverbänden und deren Landsmannschaften im Wiesbadener Hause der Heimat.

Landesbeauftragter Hofmeister überbrachte zunächst die herzlichen Grüße von Ministerpräsident Boris Rhein sowie Innenminister Prof. Dr. Roman Poseck. Er äußerte seine Freude über die Einladung, wenngleich er bei Weitem nicht zum ersten Mal im Haus der Heimat und bei einem BdV-Landesverbandstag zu Gast sei. Zwar wurde Hofmeister erst kürzlich zum Landesbeauftragten berufen, dennoch hat er jahrelange und gute Erfahrung im Bereich der Heimatvertriebenen- und Spätaussiedlerarbeit. Zuletzt war er Vorsitzender des Unterausschusses für Heimatvertriebene, Aussiedler, Flüchtlinge und Wiedergutmachung im Hessischen Landtag. Hofmeister ist zu diesem Themenbereich regelmäßig auch außerhalb des Parlaments auf verschiedenen Ebenen und in unterschiedlichen Konstellationen im Gespräch. Zudem ist dieses Sachgebiet durch die politische Schwerpunktsetzung in Hessen – auch dank der beiden Vorgänger im Amt, Rudolf Friedrich und Margarete Ziegler-Raschdorf – stabil und zukunftsfähig ausgestaltet.

Der Landesbeauftragte dankte dem BdV-Vorstand, den Mitgliedern sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr Engagement. „Die Landesregierung ist dankbar, im Bund der Vertriebenen, in den Landmannschaften und Verbänden in Hessen so großartige Partner und Multiplikatoren zu haben“, betonte Hofmeister dabei. „Für all Ihre geleistete Arbeit spreche ich Ihnen meinen Respekt und meine Anerkennung aus.“

Leider gibt es immer noch Flucht und Vertreibung in der Welt und die wichtige mahnende und warnende Aufgabe der Heimatvertriebenen ist somit nicht vorbei.

Hochaktuell bleiben ebenso die Herausforderungen im Bereich der Aussiedler und Spätaussiedler, wenn es um die Frage von Aufnahmeverfahren und Integrationsmaßnahmen, aber auch der Akzeptanz und Anerkennung der Leistungen dieser Bevölkerungsgruppe geht.

Großen Zuspruch unter den Anwesenden fand ein Angebot Hofmeisters am Ende seiner Rede: „Ich will und werde in meiner Funktion natürlich viel im Land unterwegs sein und freue mich auf Gespräche und Veranstaltungen vor Ort. Kommen Sie gerne auf mich und meine Geschäftsstelle zu“, so der Landesbeauftragte. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit in den kommenden Jahren.“

Der wichtigste Tagesordnungspunkt der durchweg konstruktiven und gelungenen Veranstaltung war die Wahl zum Vorstand des Landesverbands Hessen.

Hier wurde der bisherige BdV-Landesvorsitzende Siegbert Ortmann ein weiteres Mal in seinem Amt bestätigt. Ihn unterstützen im geschäftsführenden Vorstand seine Stellvertreterinnen Rose-Lore Scholz, Dr. Olga Martens sowie Ingwelde Juchum. Außerdem wirken Albrecht Kauschat als Schriftführer und Hagen Nowotny als Schatzmeister.

Landesbeauftragter Andreas Hofmeister gratulierte den Gewählten von Herzen und wünschte allen gutes Gelingen. Ihn freut besonders die Zusammensetzung aus Vertreterinnen und Vertretern der Heimatvertriebenen als auch der Spätaussiedler sowie unterschiedlicher Altersstufen.

BdV-Vorsitzender Ortmann betonte in seiner anschließenden Rede, dass die sozialen Medien bei der Berichterstattung über Aufgaben und Ziele der Vertriebenenarbeit eine immer größere Rolle spielen.

Dazu stellte Landesbeauftragter Hofmeister fest: „Wir stehen vor der Herausforderung, den Wandel von der Erlebnisgeneration von Flucht und Vertreibung hin zur Bekenntnisgeneration – also den jüngeren Menschen – aktiv zu gestalten. Dies unterstützen wir von Landesseite sehr gerne.“